Montagelinie

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1. Einleitung

Das Vorbild der 3CON Montagelinien sind die hochflexiblen und effizienten Fertigungsstraßen der bekannten Automobilhersteller zur Karosseriemontage.

3CON Montagelinien sind maßgeschneidert zur Montage aller Bauteilgruppen im Interieur.
Sie vereinen alle Produktionsvorgänge nach dem Herstellprozess der Einzelteile.
Angefangen von einfach gefügten Bauteilen bis hin zu komplexen Baugruppen können Türverkleidungen, Mittelkonsolen, Instrumententafeln oder Einzelbaugrupppen in den flexiblen 3CON Montagelinien gefügt, montiert und weiterverarbeitet werden.

2. Prozessbeschreibung

Montagelinien basieren auf einem sogenannten Inline-Produktionskonzept. Am Anfang des Montagevorganges steht das Einlegen und Zusammenführen der wichtigsten Einzelteile. Weitere Einzelteile können auch während der nachfolgenden Prozessschritte noch zugeführt werden.

Der Hauptprozess in einer Montagelinie ist die Fügetechnik. Diese kann bei 3CON mit folgenden Technologien realisiert werden:

  1. Heißluft-/Kaltstempelnieten – kostengünstigste Variante
  2. Ultraschallnieten – hoch präzise mit 3CON US Technik
  3. Heißstempelnieten – Innovativ mit Wasserkühlung
  4. IR Stempelnieten - Energieeffizient

Weitere Prozessschritte in Ergänzung zum Fügeprozess sind:

  1. Bauteilprüfung
  2. Kameraprüfung zur Qualitätssicherung und Anbindung an ein BDE System
  3. Clip- und Retainerzuführung
  4. Anti-Knartzfilm oder Anti-Knartzfilmband-Auftrag
  5. Akustikmattenzuführung und -Verschweißung
  6. Beschnittaufgaben
  7. Stanzprozesse
  8. Bedruckung mit Barcode etc.
  9. Und viele Weitere….

3. Anlagenkonzepte

Die 3CON Montagelinie ist vorwiegend als Inlinekonzept entwickelt worden. Allerdings kann auch ein Drehtisch- oder Karussellkonzept konzipiert werden.

Beim Inlinekonzept kann die Materialzuführung und Entnahme jeweils am Ende oder alternative am Anfang und Ende der Linie erfolgen. Die Förderung der Bauteile erfolgt auf 2 oder 3 Ebenen, so dass jegliche Produktvielfalt möglich ist.

Aufgrund steigender Derivate-Vielfalt und sinkender Produktionsvolumina wurde ein flexibles Fügekonzept und automatisiertes Werkzeugwechselsystem entwickelt. Hierdurch können mehrere Modelle auf einer Montagelinie gefügt und weiterverarbeitet  werden. Auch eine nachträgliche Erweiterung mit zusätzlichen Technologien und Arbeitsstationen ist möglich.

Key Facts:

  • Kostengünstige Alternative zu Einzelanlagen
  • Hocheffizient durch kurze Taktzeiten
  • Einsparungspotential bei Anzahl der Mitarbeiter
  • Hohe Lebensdauer, auch für nachfolgende Produktgenerationen
  • Auswahlmöglichkeit von 4 verschiedenen Fügetechniken
  • Die Anzahl der Stationen kann beliebig erweitert oder verringert werden
  • Hochflexible Anlagenkonfiguration
  • Integration verschiedenster Technologien